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„Ganz selten verdankt ein guter Wein seine Entstehung dem Zufall. Ein guter Wein spiegelt vielmehr die Natur der Erde wider, die ihn hervorbrachte, und ist Ausdruck dessen, der ihn herstellte. Zu dieser Erkenntnis gelangte ich durch die Erfahrung, die ich im Verlauf meiner Tätigkeit als Önologe gesammelt habe.
Das Herstellen von Wein ist eine Kunst, die wir in Portugal seit Jahrhunderten pflegen. Sie wird heute durch neue Erkenntnisse und bessere Herstellungsmethoden gefördert.
Unser Wissen, die Erfahrung und die Technologie erlauben uns, die unterschiedlichen Faktoren, die den Charakter eines Weines ausbilden, genau zu bestimmten.
Es ist meine Leidenschaft, das natürliche Potenzial unseres Landes auf diesem Gebiet zum Leuchten zu bringen durch jeden Wein, den ich kreierte und herstelle.“ (João Ramos)
João Portugal Ramos zählt zu den beeindruckendsten Vertretern des portugiesischen Weinbaus. Als Önologe berät er namhafte Erzeuger der wichtigsten Weinbaugebiete Lusitaniens. Die große internationale Anerkennung des mit Château Lafite-Rothschild kooperierende Weinguts Quinta do Carmo ist nicht zuletzt auch ihm zu verdanken. Ramos‘ eigene Weine, die in der Quinta in Estremoz unter eigenem Namen und unter Marquês de Borba vertrieben werden, lassen sich wohl als den absoluten Höhepunkt seiner selbstständigen Karriere ansehen.
Seine besonderen Weine entstehen aus modernster Kellertechnik, dem Engagement aller im Weinbau beteiligten Menschen und der gepflegten Rebstöcke, was João zwischen 40 ha großen eigenen Weinbergen in der schönen Umgebung von Estremoz, rund um den Berg „Monte da Caldeira“ vereint. Im temperaturkontrollierten Barriquekeller lagern mehr als 600 Fässer aus portugiesischer und französischer Eiche. Ein Fass umfasst 250 Liter.
Neben diesen Weinbergen arbeiten noch weitere langfristig gepachtete Weinberge nach seinen vorgaben. Insgesamt wirkt Ramos auf ein Gebiet von 300ha.
Der berühmte Weinkritiker Robert Parker adelte João Portugal Ramos, indem er seinen Einfluss auf die Entwicklung des portugiesischen Weinbaus mit dem von Michel Rolland für Frankreich und Riccardo Cotarella für Italien verglich. Die größte und renommierteste Weinzeitschrift Portugals Revista de Vinhos kührte Ramos 2000 zum „Weinmacher des Jahres“ und das US-Magazin Wine & Spirits 2002 zur „Kellerei des Jahres“. Zu Recht wurde er von Werner Engelhard im Schweizer Magazin Salz & Pfeffer als „Der Zauberer von Estremoz“ bezeichnet. Auch die deutschen Magazine Wein Gourmet und Der Feinschmecker würdigten seine Arbeit und prämierten den engagierten portugiesischen Önologen João Portugal Ramos bei den Wine Awards 2004 mit der Auszeichnung „Newcomer des Jahres“.
In Anbetracht seines erreichten Erfolges wählte die Zeitschrift WINE –A Esséncia do Vinho João zur „Wein – Persönlichkeit des Jahres 2010“.