Der Martin Millers Dry Gin zählt zu den besten Gins der Welt. Er wird aufwendig in 100 Jahre alten Potstills hergestellt und hinterlässt in der Nase im ersten Moment einen leicht orientalischen Eindruck. Seinen Geschmack dominieren Aromen von Wacholderbeeren, was den komplexen Gin deutlich von anderen unterscheidet.
Der Gin wird zuerst in England mit ausgesuchten Kräutern und Gewürzen wie Wacholderbeeren, Koriander, Muskatnuss, Zimt, Cassia Rinde, Orangenschalen und Angelikawurzel destilliert. Danach wird er nach Island verschifft, um dort mit dem reinsten arktischen Wasser versetzt zu werden. Im Resultat hat der Gin feine Gurken- und Limettenaromen mit leichter Süße. Die hervorragende Grundlage für die Cocktails Gin Tonic und Martini.
Allgemeines über Gin
Mit seinem um 1550 hergestellten Wacholderdestillat Genever wollte der holländische Arzt Franciscus Sylvius de la Boe eigentlich tropische Fieberanfälle bekämpfen. Jedoch nahm die Geschichte einen anderen Verlauf: Englische Soldaten fanden sehr schnell Genuss an dem Destillat und brachten es von Holland nach England. Dort entwickelte es sich als Gin zu einem begehrten Volksgetränk. Dies war ausschlaggebend für die Entwicklung des Gins. Es wurde gesellschaftlich und reiste erfolgreich um die ganze Welt. Von da an und bis heute noch versuchen verschiedenste Gin Hersteller ihre Rezepturen und Herstellungsverfahren zu perfektionieren.
Gin ist eine meist farblose Spirituose die auch häufig für Cocktails verwendet wird. Sein Agraralkohol wird aus stärkehaltigen Ausgangsstoffen wie Getreide oder Melasse gebrannt. Den charakteristischen Geschmack verleiht die Aromatisierung mit Gewürzen, vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Jeder Hersteller fügt dem noch unterschiedliche Zutaten hinzu. Beispielsweise sind Ingwer, Muskat, Orangenschalen oder Paradiesapfelkerne beliebte Zutaten. Die Aromatisierung erfolgt während der Destillation. Je nach Aromaträger werden die Alkoholdämpfe direkt über die Gewürze geleitet und nehmen dabei die Aromen mit oder die Gewürze werden in die Kornmaische gemischt und mit dieser destilliert. Beide Vorgänge können nacheinander oder gleichzeitig geschehen.
Die Europäische Union und die Schweiz schreiben bei Gins einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent vor, wobei die sehr guten Abfüllungen nicht unter 47 Volumenprozent gehen. Der Geschmack vor dem Hintergrund der Gewürzaromen wirkt sonst unrund. Höher prozentige Gins wirken meist rund und weich, niedrigere stattdessen rau, hart oder kratzig.