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Das neue Buch von Jamie Oliver. Von seinem aufregenden Road Trip quer durch Amerika bringt Jamie fantastische, authentische Rezepte mit! Das Land hat kulinarisch eindeutig mehr zu bieten als Fast Food und XXL-Portionen!
Für sein 10. Kochbuch hat sich Jamie Oliver auf einen Road Trip quer durch Amerika begeben. Für Jamie war klar: Dieses riesige Land hat viel mehr zu bieten als Fastfood und Mega-Portionen. Auf den Spuren des American way of cooking verließ er die Touristenpfade und tauchte ein in die vielseitige Welt der Einwanderer von New York City, den Sound von New Orleans und die einfache Lebensweise der Navajo in Arizona. Gefunden hat er eine Küche, die so vielfältig ist wie die Menschen und die Kulturen, die in den USA leben. In Jamies Amerika bringt er die echte amerikanische Küche zu uns mit stimmungsvollen Fotos und mehr als 100 authentischen Rezepten.
Interview mit dem englischen Koch-Star, geführt von Natalie Knauer, Sprecherin des Dorling Kindersley Verlags. Hier geht es zum kompletten Interview.
Auszug aus dem Interview:
Natalie Knauer (NK): Dein neues Buch heißt “Jamies Amerika”. Was versteckt sich hinter den Buchdeckeln?
Jamie Oliver (JO): Ich denke, es ist das beste Buch das ich je geschrieben habe. Ich weiß, ich sage das immer, aber dies ist wirklich ein wunderschönes Buch mit fantastischem Essen. Jeder denkt, amerikanisches Essen sei ungesund, Fast Food, aber das ist es nur bei oberflächlicher Betrachtung. Ich habe hinter die Fassade geblickt und wundervolle, köstliche Gerichte gefunden, die Immigranten – auch Deutsche – über die Jahre nach Amerika brachten. Stellt Euch vor – der klassische Burger kam aus Deutschland!
NK: Wann und warum hast Du Dich entschieden nach Amerika zu reisen und ein Kochbuch über die amerikanische Küche zu schreiben?
JO: Ich habe schon länger vorgehabt, ein weiteres Buch und eine TV Serie in Verbindung mit einer Reise zu machen. Seit „Genial italienisch“ gab es kein Projekt dieser Art. Ich war drauf und dran nach Indien zu fahren. Aber meine Frau war zu dieser Zeit gerade mit unserer dritten Tochter schwanger, daher schien mir das ein bisschen zu weit weg. So fiel die Wahl auf die USA. Dort konnte ich rasch hin- und herreisen. Amerika hat mich fasziniert seit ich ein Kind war. Meine Eltern waren damals mit mir nach Disneyworld gereist. Das Land hat mich nicht mehr losgelassen und ich war viele Mal in Amerika, habe aber bisher nur die typischen Touristen-Sachen gesehen: Manhattan, Hollywood, ein bisschen von Chicago. Und so war mein Ziel, auf meiner Reise mehr über die Menschen zu erfahren – ganz abseits der Klischees.
NK: Dein neues Buch ist eine Sammlung von Rezepten aus sechs amerikanischen Regionen (New York, Louisiana, Arizona, Los Angeles, Georgia und der Wilde Westen). Wie hast Du diese ausgewählt?
JO: Mir war es wichtig, eine gute Mischung aus den verschiedenen Kulturen zu haben, aus den pulsierenden Städten und auch aus den eher ländlichen Gebieten Amerikas von denen man meist nicht viel hört. Am Wichtigsten war mir aber natürlich ein guter Mix von verschiedenen Gerichten. In L.A. z.B. wohnte ich in einer Gegend mit vielen hispano-amerikanischen Einwohnern, in der es ein großes Problem mit Banden-Kriminalität gibt. Aber ich habe dort wunderbare Familien kennengelernt und auch Menschen, die durch das Kochen einen Ausweg gefunden, sich von der Gewalt abgewendet haben und nun ein wirklich positives Leben führen. In Arizona war ich die meiste Zeit in einem Reservat der Navajo-Indianer. Das war so spannend und lehrreich! Die Indianer waren ja die ersten Einwohner Amerikas und ich habe eine Menge über ihre Traditionen, ihr Essen und auch die Probleme erfahren, mit denen die Indianer im 21. Jahrhundert konfrontiert sind. Jeder Ort den ich auf meiner Reise besucht habe, hat seinen ganz eigenen Charakter und das köstliche Essen in allen Kapiteln des Buches reflektiert genau diese verschiedenen Charaktere.
Sie sie neugierig geworden auf die Amerikanische Küche? Hier geht es zu unserer Amerika-Welt.