Der
Appleton Estate Extra Rum 12 YO aus Jamaica besteht aus mindestens 12 Jahre gereiften Rum. Er enthält aber auch Rumsorten, die bis zu 18 Jahre in Eichenholzfässern gelagert wurden. Mit der Erfahrung von
Appleton Estate, der ältesten Destillerie Jamaicas (Gründungsjahr 1655) entsteht ein starker edler Rum mit reichlich Finesse und Aromen von Honig, Gewürzen, Trockenobst, Orange, Tabak und Leder. Vom Gaumen bis zum Abgang strahlt der Blend einen besonderen Charakter aus. Sein weicher Geschmack nach
Schokolade,
süßen Früchten und
trockener Eiche geht beim langen Abgang in Noten von
Tabak,
Muskatnuss und
Orangenschale über.
Auf Grund seiner komplexen Aromen und seiner Eigenschaften ist der feine
12 jährige Jamaika Rum zum mischen von Rum Cocktails fast zu schade. Genießen Sie ihn auf jeden fall pur oder on the rocks mit einigen Eiswürfeln. Zu Empfehlen ist allerdings auch den mahagonifarbenen Rum mit etwas Fruchtigem, zum Beispiel Orangenlikör und Limonensaft zumischen. So erhalten Sie einen herrlich exotischen
Premium Rum Cocktail für ein Strand und Urlaubsfeeling zu Hause.
AuszeichnungenAuf dem
Internationalen Rum Fest erhielt der
Appleton Estate Extra Rum 12 Jahre 1990 und 2000 Silber und 1991 Gold in der Kategorie
„Premium Rum“. Ebenfalls mit Silber ausgezeichnet wurde der
Rum beim
Internationalen Spirituosen Wettbewerb in Neustadt 2004 und 2008. Bei
Monde Selection in Brüssel gab es 2003 die Goldmedaille und in der
Tasting Competition vom
Ministry of Rum 2007 die Silbermedaille. Dave Broom vergab an den Jamaika Rum von Appleton Estate in seinem Buch
„Rum“ 5 Sterne die mit dem Titel
„Einer der größten Rums der Welt“, versehen sind.
Versuchen Sie auch den Appleton Reserve Jamaika Rum 8 Jahre (8YO). Ein Blend aus mindestens 8 Jahre gereiften Rumsorten mit süßer und samter Komplexität.
-> Hier gelangen Sie zum Appleton Reserve Jamaika Rum 8 Jahre (8YO).Allgemeines über RumRum ist ein alkoholhaltiges Getränk das aus Melasse gewonnen wird. Produktionsorte sind unter anderem die Karibik und Kanaren, Mittel- und Südamerika, Philippinen, Australien, Madagaskar, Martinique, Mauritius, Indien, Réunion sowie Kap Verde. In Deutschland und Skandinavien erlangte Rum durch die starken Handelsaktivitäten der sogenannten Westindienflotte an Popularität. Sie hatte ihren Sitz im 18. Jahrhundert in der damals dänischen Rumhandelsstadt Flensburg und brachte durch Handelsschiffe Rum aus der Karibik und extra von den Jungferninseln nach Europa.
Der erste Schritt der Rum Herstellung ist die Produktion der Maische. Sie ist ein Gemisch aus Melasse oder gehäckseltem Zuckerrohr, Zuckerrohrsaft und Wasser. Die Maische wird fermentiert und damit zur Gärung gebracht. Der entstandene Zuckerwein ergibt nach der Destillation und Verdünnung mit Wasser weißen Rum. Der eigentliche Rum ist somit hergestellt. Für eigene Noten sorgt die Lagerung in gebrauchten Holzfässern und für bessere Qualität bei weißen Rums die mehrmonatige Lagerung in Edelstahlfässern. Die Eichenholzfässer färben den Rum dunkler. Bei braunem Rum wird auch meist Karamell-Sirup zum Färben benutzt.
Rhum agricole ist Rum, der auf den französischen Antillen hergestellt wird. Er unterscheidet sich zu normalen Rum durch seine Herstellung aus frischem Zuckerrohrsaft. Der Martinique Rum kann mit Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) hergestellt werden. Von ihm gibt es verschiedene Qualitätsstufen: Weißer Rum (Rhum Agricole AOC blanc) muss mindestens 3 Monate in Edelstahlfässern gelagert werden. AOC (rhum paille oder rhum ambrè) lagert mindestens 1 Jahr in Eichenfässern und schließlich der „alte Rum“ (rhum vieux agricole), der mindestens 3 Jahre gelagert wird. Bei ihm werden die Qualitätsstufen VO (Lagerung mindestens 3 Jahre in Eichenfässern), VSOP (Lagerung mindestens 4 Jahre in Eichenfässern) und XO (Lagerung mindestens 6 Jahre in Eichenfässern) unterschieden.