Haymans Old Tom Gin wird nach einem alten Familienrezept hergestellt. Bestandteile sind Getreide, Gewürze, Beeren und Kräuter. Der helle und klare Gin war im 19. Jahrhundert sehr beliebt und erlebt seit einiger Zeit ein großartiges Revival. Im Vergleich zum London Dry Gin überzeugt Hayman’s Old Tom Gin mit seinem intensiven und abgerundeten Geschmack. Botanische Noten und leichte Aromen von Orange und Zitrus geben dem Geschmackserlebnis eine schöne Tiefe.
Das leicht süße Geschmacksprofil des Old Tom Gins passt sehr gut in viele klassische Cocktails, beispielsweise Ramos Gin Fizz, Martines und Tom Collins.
Rezept: Tom Collins
Für den beliebten Tom Collins müssen Sie einfach nur Hayman’s Old Tom Gin mit etwas Zitronensaft, Zuckersirup und zwei bis drei Eiswürfeln in einem Cocktailglas mischen. Kurz umrühren und mit ein wenig Mineralwasser verdünnen. Zur Dekoration des Cocktails eignet sich die allseits beliebte Cocktailkirsche. Prost!
Allgemeines über Gin
Mit seinem um 1550 hergestellten Wacholderdestillat Genever wollte der holländische Arzt Franciscus Sylvius de la Boe eigentlich tropische Fieberanfälle bekämpfen. Jedoch nahm die Geschichte einen anderen Verlauf: Englische Soldaten fanden sehr schnell Genuss an dem Destillat und brachten es von Holland nach England. Dort entwickelte es sich als Gin zu einem begehrten Volksgetränk. Dies war ausschlaggebend für die Entwicklung des Gins. Es wurde gesellschaftlich und reiste erfolgreich um die ganze Welt. Von da an und bis heute noch versuchen verschiedenste Gin Hersteller ihre Rezepturen und Herstellungsverfahren zu perfektionieren.
Gin ist eine meist farblose Spirituose die auch häufig für Cocktails verwendet wird. Sein Agraralkohol wird aus stärkehaltigen Ausgangsstoffen wie Getreide oder Melasse gebrannt. Den charakteristischen Geschmack verleiht die Aromatisierung mit Gewürzen, vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Jeder Hersteller fügt dem noch unterschiedliche Zutaten hinzu. Beispielsweise sind Ingwer, Muskat, Orangenschalen oder Paradiesapfelkerne beliebte Zutaten. Die Aromatisierung erfolgt während der Destillation. Je nach Aromaträger werden die Alkoholdämpfe direkt über die Gewürze geleitet und nehmen dabei die Aromen mit oder die Gewürze werden in die Kornmaische gemischt und mit dieser destilliert. Beide Vorgänge können nacheinander oder gleichzeitig geschehen.
Die Europäische Union und die Schweiz schreiben bei Gins einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent vor, wobei die sehr guten Abfüllungen nicht unter 47 Volumenprozent gehen. Der Geschmack vor dem Hintergrund der Gewürzaromen wirkt sonst unrund. Höher prozentige Gins wirken meist rund und weich, niedrigere stattdessen rau, hart oder kratzig.