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Beim Öffnen der Blue Gin Flasche strömt sofort seine Frische, der Duft nach frischen Wacholderbeeren, als wäre der Strauch zum Greifen nahe, in die Nase. Es erinnert an mediterrane Würze und wirkt klar elegant. Nicht nur in der Nase bemerkt man die schöne Frische, auch beim ersten Schluck überkommt Sie förmlich die lebendige, komplexe und würzige Mischung aus Wacholder, Zitronenfrische, zartem Bitter am Gaumen und feinen anderen Noten. Schön ausgewogen, aber nicht gefällig. Nach der beginnenden leichten Schärfe, gefolgt von floralen und warmen Noten treffen sich im Finale Aromen von Limone und Orange. Nehmen Sie sich Zeit für diesen hellen und klaren Gin. Der zweite Schluck zeigt Ihnen andere Facetten.
So verkosten Sie Blue Gin Vintage London Gin 2006 richtig:
Für den Genuss und die Entfaltung des vollen Blue Gin Aromas empfiehlt es sich, ihn bei einer Kosttemperatur von 16-18°C zu trinken. Cocktails mit Blue Gin sollten auf jeden Fall auf Eis serviert werden, je nach Rezept. Wichtig ist auch das Glas. Der Stiel schützt vor unerwünschter Erwärmung und Übertragung von anderen Gerüchen. Das Verkosten wird durch einen dünn geschliffenen Rand erleichtert. Ein schlanker, nach oben leicht geöffneter Glaskörper stellt den Alkohol in den Hintergrund und den Inhalt elegant und differenziert dar. Alles weitere ist vom Geschmack und Preis abhängig.
Cocktail Empfehlungen:
Martini: Trinken Sie Gin wie Franklin D. Roosevelt, Winston Churchill, Jack London und Ernest Hemingway im 19. Jahrhundert. Reiner Gin, ein Schuss trockener -> Vermouth und abgerundet mit einer grünen Olive. Der Martini Cocktail als Symbol amerikanischer und europäischer Kultur.
Blue Cosmopolitan: Mögen Sie es exotisch? Dann probieren Sie den Blue London Gin doch einmal mit Cranberry Saft und frischer Zitrone.
Zur Herstellung:
Den Grundgeschmack bei Gin macht Wacholder aus. Die Wacholderbeeren finden im getrockneten Zustand Verwendung und entsprechen hohen Qualitätsanforderungen. Sie stammen aus letzter Ernte und ihr Aroma muss besonders frisch und typisch mediterran würzig nach Wacholder sein. Neben Wacholder gehören auch Zitronenzesten, Angelikawurz, Koriander, Weizen, Mais, Kurkuma oder Süßholzwurzel zu den Bestandteilen des Blue Gin Vintage. Natürlich wird auch hier die genaue Zusammensetzung der 27 Kräuter und Gewürzen geheim gehalten. Eines weiß man jedoch – es handelt sich um Zutaten aus 14 Ländern wie Italien, Ägypten, China, Spanien, Indonesien, Mazedonien, Niederlande, Rumänien, Türkei, USA und Vietnam. Basis ist ein hochreiner, zweifach destillierter Getreidealkohol, der mit den Gewürzen vermischt wird und deren Aromen optimal herausgelöst werden. Nach einer gewissen Zeit wird das Gemisch einer schonenden Destillation unterzogen. Das Destillat erhält nun eine höhere Konzentration und wird von den festen Bestandteilen der Kräuter und Gewürze getrennt. Das hochprozentige Destillat muss noch mit Wasser verdünnt werden, um einen Gin mit 43% Alkohol zu erhalten. Dies geschieht natürlich nur mit hochwertigem Quellwasser aus dem oberösterreichischen Mühlviertel.
Die Gin Flasche ist durch eisige Kühle, in Form eines schlanken hohen Zylinders mit Stelvin Deluxe Schraubenverschluss, bestimmt.
Wenn schon Schnaps brennen, dann auch seinen Lieblingsschnaps. Dies dachte sich auch die Frau
von Hans Reisetbauer und brachte ihn dazu anstelle von Wodka Gin zu brennen. Heute ist Herr Reisetbauer über den Einwand seiner Frau froh. Gin zu produzieren ist im Gegensatz zu Vodka eine größere Herausforderung und für einen Tüftler wie ihn viel interessanter. Nach viel Rumexperimentieren, Verkostungen und Verfeinerungen von alten Rezepten war endlich der Blue Gin geboren. Es musste nur noch die Firma Blue Gin Handelsgesellschaft zusammen mit Freund und Partner Markus Schenkenfelder gegründet werden und Blue Gin steht augenblicklich in aller Munde.
Allgemeines über Gin
Mit seinem um 1550 hergestellten Wacholderdestillat Genever wollte der holländische Arzt Franciscus Sylvius de la Boe eigentlich tropische Fieberanfälle bekämpfen. Jedoch nahm die Geschichte einen anderen Verlauf: Englische Soldaten fanden sehr schnell Genuss an dem Destillat und brachten es von Holland nach England. Dort entwickelte es sich als Gin zu einem begehrten Volksgetränk. Dies war ausschlaggebend für die Entwicklung des Gins. Es wurde gesellschaftlich und reiste erfolgreich um die ganze Welt. Von da an und bis heute noch versuchen verschiedenste Gin Hersteller ihre Rezepturen und Herstellungsverfahren zu perfektionieren.
Gin ist eine meist farblose Spirituose die auch häufig für Cocktails verwendet wird. Sein Agraralkohol wird aus stärkehaltigen Ausgangsstoffen wie Getreide oder Melasse gebrannt. Den charakteristischen Geschmack verleiht die Aromatisierung mit Gewürzen, vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Jeder Hersteller fügt dem noch unterschiedliche Zutaten hinzu. Beispielsweise sind Ingwer, Muskat, Orangenschalen oder Paradiesapfelkerne beliebte Zutaten. Die Aromatisierung erfolgt während der Destillation. Je nach Aromaträger werden die Alkoholdämpfe direkt über die Gewürze geleitet und nehmen dabei die Aromen mit oder die Gewürze werden in die Kornmaische gemischt und mit dieser destilliert. Beide Vorgänge können nacheinander oder gleichzeitig geschehen.
Die Europäische Union und die Schweiz schreiben bei Gins einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent vor, wobei die sehr guten Abfüllungen nicht unter 47 Volumenprozent gehen. Der Geschmack vor dem Hintergrund der Gewürzaromen wirkt sonst unrund. Höher prozentige Gins wirken meist rund und weich, niedrigere stattdessen rau, hart oder kratzig.