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Traditioneller und historischer Gin aus Deutschland. Sein Wacholderbeeraroma unterstützt von Zitrus, Lavendel und Ingwer machen den Adler Berlin Dry Gin einzigartig. Er ist mild und ausgewogen.
Der Adler Berlin Dry Gin stammt aus Deutschland von der Preußische Spirituosen Manufaktur, die seit 1874 im Berliner Stadtteil Wedding Spirituosen herstellt. Nach einer sehr sorgfältigen Verarbeitung reift der Gin für ungefähr drei bis acht Monate in Steingutfässern, was eine harmonische Verbindung der Aromen ermöglicht. Der sehr milde und ausgewogene Adler Berlin Dry Gin duftet und schmeckt leicht nach Zitrusfrucht und deutlich nach Wacholderbeere mit einem Anflug von Lavendel und Ingwer.
Die historische und sehr schöne Preußische Spirituosen Manufaktur wurde durch Prof. Dr. Ulf Stahl, bestärkt von einem guten Freund, einem Barmann und engagierten Vertriebsspezialisten, wiedergeboren. Der Professor und Doktor Stahl ist der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Gärungsgewerbe, welches 1874 gegründet wurde, und war besonders an der Entwicklung alkoholfreier Gärungsgetränke wie Kombucha und Kefir beteiligt. Seine größte Leidenschaft jedoch brachte ihn zur preußischen Destillationsmanufaktur und dem dort erzeugten deutschen Gin. Mit seinem unermüdlichen Forschergeist und seiner Leidenschaft erhält er die Manufaktur im traditionellen Sinne. Dank ihm steht nun die Welt in dem Genuss des einzigartigen Adler Berlin Dry Gins.
Über die Herstellung
Die Rezeptur dieses Gins entstand durch eigenständiges Berliner Selbstbewusstsein und die Verbundenheit mit preußischen Idealen. Besonders Konzentriert wird sich auf eine sorgsame Auswahl der Rohstoffe und Gär- bzw. Mazerationsnebenprodukte perfekt abzutrennen. Adler verzichtet gänzlich auf Extrakte. Bei der Adler Berlin Dry Gin Gewürzmischung – Komposition stehen Koriander, Ingwer, Lavendel und Zitronenschalen im Vordergrund. Diese Zutaten verleihen dem Wacholderbeeraroma große Nachhaltigkeit und gewährleisten einen kraftvollen, reinen, trockenen und natürlichen Berlin Dry Gin.
Adler Berlin Dry Gin wird mit einem besonderen Destillationsverfahren das ausschließlich Handarbeit vorsieht, im begrenzten Umfang gewonnen. Hier finden auch nur edelste und handverlesene Rohstoffe Anwendung. Grundlage der originellen Aromakomposition ist ein Weizenfeindestillat, das die mazerierten Wacholderbeeren verfeinert und mit einer fein abgestimmten Gewürzmischung harmoniert. In der anschließenden Vakuumdestillation aus dem Jahr 1924, bei Temperaturen weit unter 80°C bleiben alle Aromakomponenten überwiegend erhalten. Das Resultat ist ein schonend hergestelltes Konzentrat, welches verdünnt und nochmals destilliert wird, was eine sehr abgerundete und harmonische Spirituose ergibt. Seine Perfektion, Weichheit und Ausbalanciertheit erhält der Gin durch eine mindestens dreimonatige Lagerung in Steingutgefäßen mit einem günstigen Verhältnis von Oberfläche zu Volumen.
Allgemeines über Gin
Mit seinem um 1550 hergestellten Wacholderdestillat Genever wollte der holländische Arzt Franciscus Sylvius de la Boe eigentlich tropische Fieberanfälle bekämpfen. Jedoch nahm die Geschichte einen anderen Verlauf: Englische Soldaten fanden sehr schnell Genuss an dem Destillat und brachten es von Holland nach England. Dort entwickelte es sich als Gin zu einem begehrten Volksgetränk. Dies war ausschlaggebend für die Entwicklung des Gins. Es wurde gesellschaftlich und reiste erfolgreich um die ganze Welt. Von da an und bis heute noch versuchen verschiedenste Gin Hersteller ihre Rezepturen und Herstellungsverfahren zu perfektionieren.
Gin ist eine meist farblose Spirituose die auch häufig für Cocktails verwendet wird. Sein Agraralkohol wird aus stärkehaltigen Ausgangsstoffen wie Getreide oder Melasse gebrannt. Den charakteristischen Geschmack verleiht die Aromatisierung mit Gewürzen, vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Jeder Hersteller fügt dem noch unterschiedliche Zutaten hinzu. Beispielsweise sind Ingwer, Muskat, Orangenschalen oder Paradiesapfelkerne beliebte Zutaten. Die Aromatisierung erfolgt während der Destillation. Je nach Aromaträger werden die Alkoholdämpfe direkt über die Gewürze geleitet und nehmen dabei die Aromen mit oder die Gewürze werden in die Kornmaische gemischt und mit dieser destilliert. Beide Vorgänge können nacheinander oder gleichzeitig geschehen.
Die Europäische Union und die Schweiz schreiben bei Gins einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent vor, wobei die sehr guten Abfüllungen nicht unter 47 Volumenprozent gehen. Der Geschmack vor dem Hintergrund der Gewürzaromen wirkt sonst unrund. Höher prozentige Gins wirken meist rund und weich, niedrigere stattdessen rau, hart oder kratzig.
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