
Weingut Knebel (Eichelmann ****’)
„RESPEKT“
Dieses Wort begleitet das gesamte Arbeiten und Wirken im
Weingut Reinhard & Beate Knebel seit dessen Gründung in der heutigen Form 1990 in vielfacher Art und Weise. Und es hängt eng zusammen mit den
Weinbergslagen der Knebels: Winninger Uhlen, Röttgen, Hamm, Brückstück, von denen dem
Weingut etwa 7 ha gehören.

Wer einmal die Terrassenmosel, so wird der letzte Abschnitt der
Mosel bevor sie in den Rhein mündet genannt, besucht hat, ist beeindruckt von den steilen Felswänden und terrassierten Weinbergen. So ist es naheliegend, dass vor allem die Winzer, die hier das ganze Jahr hindurch schwerste körperliche Arbeit verrichten, dieses Terroir in besonderer Weise „respektieren“.
Die kräftezehrende Arbeit jedoch lohnt sich nur dann, wenn die Rebe diese außergewöhnlichen Standortbedingungen positiv transportieren und in ihre Beeren einlagern kann. Die Antwort hier auf lautet eindeutig: Riesling. Keine andere Rebe versteht es so gut, eine feine Mineralität aufzubauen. Ein weiteres Kriterium, dass für die Weine vom Weingut Knebel spricht.

Die heutigen Regisseure des
Weinguts Knebel, Beate Knebel und ihr Sohn Matthias Knebel, der nach seinem Weinbau Studium an der deutschen Eliteschule für Winzer in Geisenheim ins elterliche Weingut nach Hause kam, haben sich voll und ganz dem Naturweingedanken verschrieben. Das bedeutet, dass die unterschiedlichen Ausgangssituationen des Traubenmaterials im Herbst als solche akzeptiert werden und die resultierenden Weine nicht auf eine Uniformität gestylt werden, sondern dass jeder Jahrgang und jede Parzelle individuell behandelt wird. So sind auch in der Kellerwirtschaft die wichtigsten Grundsätze: sich Zeit lassen & natürlichen Prozessen Platz geben.