Tempranillo kann jung getrunken werden und hat dann einen fruchtigen, duftigen Charakter. Je nach Lage und Jahrgang kann man Früchte wie Erdbeeren, Blaubeeren und auch Brombeeren herausschmecken. Sein wahres Potenzial aber zeigt der Tempranillo erst, wenn er im Barriquefass ruhen und reifen durfte. Dann schwingt in ihm ein Hauch von Vanille und von Kaffee mit. Ein Tempranillo ist immer säurearm, elegant und sehr weich. Im Glass zeigt sich der Wein von rubinroter Farbe.
Unser Tipp: Wir empfehlen den Tempranillo zu Gerichte mit hellen und dunklen Fleischsorten. Auch gegrillter Fisch wie Dorade oder Lotte passt sehr gut.
Über die Rebsorte:
Die Rebe ist widerstandsfähig und sehr ertragreich. Am besten geht es ihr, wenn sie auf tiefgründigen und kalkhaltigen Böden steht. Ihre kleinen Beeren haben dicke Schalen und reifen früh. In den kühleren Anbaugebieten Spanien gilt die Tempranillo inzwischen als Königin der Rotweinreben.
Villanueva de Alcardete ist ein Dorf östlich von Toledo in den flachen Hügeln der Mancha. Als Don Quijote noch um die Windmühlen zog, war
San Isidro eine von zwei Einsiedeleien in Villanueva. Damals war Villanueva also ein Zentrum der gottesfürchtigen Männer, heute ist der unscheinbare Ort ein
Zentrum des biologischen Landbaus.
San Isidro ist nicht der einzige Betrieb in Villanueva, der Bioweine macht, aber San Isidro ist ein Betrieb, der sehr zuverlässig arbeitet. Soeben hat der Präsident der Landesregierung von Castilla - La Mancha den
Preis für den besten Biowein von La Mancha an San Isidro vergeben.
San Isidro ist eine Kooperative, die ihre Mitglieder frühzeitig ermutigt hat, auf biologischen Anbau umzustellen. San Isidro berät und unterstützt seine Biowinzer bei allen Arbeiten im Weinberg, um eine
hohe und konstante Qualität zu erzeugen. Die wichtigsten Rebsorten sind die autochthone weiße
Airen und die rote
Tempranillo.
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